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Pflegeversicherung

Jedem ist bekannt, dass die  gesetzliche Pflegeversicherung gravierende Lücken hat, dass sie vorne und hinten nicht reicht. Was dabei oft vergessen wird – sie war von Anfang an nur als Unterstützung angelegt und sollte vor allem Pflegende entlasten. Die Leistungen, die aus der gesetzlichen Pflegeversicherung ausbezahlt werden, reichen daher in keinem Fall aus.

Durch die demografische Entwicklung – immer mehr Menschen werden immer älter – wird sich das Problem noch weiter verschärfen.

Die Leistungen, die aus der eigenen Tasche im Pflegefall erbracht werden müssen, werden sich daher mit Sicherheit weiter erhöhen. Das ist für jeden abzusehen.

Derzeit liegen die Preise für einen Pflegeplatz im Pflegeheim bei durchschnittlich 3.500 Euro pro Monat.

Die gesetzliche Pflegeversicherung leistet 1.550 Euro. Den Rest muss der zu Pflegende selbst aufbringen

…das bedeutet eine Zuzahlung von fast 24.000 Euro im Jahr.

Diesen Differenzbetrag zahlt der Betroffene aus seiner Rente und aus seinem Vermögen. Reicht das nicht, müssen unterhaltspflichtige Angehörige zuzahlen.

Auf der Seite der AOK,  http://www.aok-pflegeheimnavigator.de , können Sie die Kosten für ein Pflegeheim in Ihrer Nähe oder bundesweit errechnen.

Die private Pflegeversicherung gibt Ihnen die finanzielle Sicherheit, die Sie im Pflegefall benötigen.

 

Ihre Ansprüche seit dem 01.01.2012:

PflegegeldPflegesachleistungenneu ab 2013 Pflege-Bahr

Pflegegeld

Organisieren Sie die Pflege selbst, wird das Pflegegeld als Geldleistung an den Pflegebedürftigen ausgezahlt.

Folgende monatliche Leistungsbeträge gelten ab Januar 2012:

 Pflegestufe        I:

235,00   Euro

Pflegestufe        II:

440,00   Euro

Pflegestufe        III:

700,00   Euro

 

 

 

 

     

 

Das Pflegegeld wird immer im Voraus ausbezahlt.

Pflegesachleistungen

Die Pflegeleistungen im häuslichen Bereich werden grundsätzlich als Pflegesachleistung erbracht. Hat ein Versicherter keine Möglichkeit, sich die erforderliche Grundpflege und hauswirtschaftliche Versorgung selbst zu besorgen, wird diese durch Leistungserbringer – in der Regel von Sozialstationen oder Pflegediensten – erbracht.

Ab Januar 2012 werden folgende monatliche Sachleistungsbeträge für die häusliche Pflegehilfe geleistet:

Pflegestufe        I:

450,00   Euro

Pflegestufe        II:

1.100,00   Euro

Pflegestufe        III:

1.550,00   Euro

 

 

 

 

 

 

Pflegebedürftige, die in die Pflegestufe III als Härtefall eingestuft sind, können einen monatlichen Sachleistungsanspruch in Höhe von 1.918,00 Euro erhalten.

Lassen Sie uns gemeinsam ein individuelles Angebot für Sie rechnen.

Grundmerkmale auf einen Blick

Der Pflege-Bahr ist unabhängig von Einkommen und der bestehenden Krankenversicherung (privat oder gesetzlich).

Vertragsform:

Förderung für Pflegetagegeldtarif, nicht nach Pflegekostentarif.

Mindestvertragsleistungen:

Im Pflegefall muss mindestens ab Stufe III eine monatliche Zahlung von 600 Euro vereinbart sein! Die Pflegeförderung kann jeder bekommen – unabhängig vom Einkommen und egal, ob privat oder gesetzlich krankenversichert.

Pflegestufen:

Die Pflegestufen I bis III sowie die neue Pflegestufe 0 für Demenzleistungen (Pflegestufe 0 = zehn Prozent der vereinbarten Tagegeldhöhe) sind versichert.

Wartezeiten:

Wartezeiten von fünf Jahren (ab technischem Versicherungsbeginn), die Leistungspflicht beginnt erst nach Ablauf der Wartezeiten.

Kontrahierungszwang (Aufnahmezwang):

Es besteht ein Aufnahmezwang unabhängig von Alter und Gesundheitszustand. Die Versicherungen dürfen niemanden ablehnen (z.B. wegen eines zu hohen Alters oder wegen Vorerkrankungen) außer wenn bereits Pflegebedürftigkeit festgestellt wurde.

Aus diesem Grund kann der Pflege-Bahr teurer als die bisherigen Pflegetagegelder sein, da hier Risikozuschläge und Sicherheitsaufschläge für viele Erkrankungen bereits einkalkuliert sind (z.B.: Hirntumor, Parkinson-Krankheit, Multiple Sklerose, amyotrophe Lateralsklerose, Schlaganfall, Chorea Huntington, Creutzfeld Jakob, HIV-Infektion, Krebs, Niereninsuffizienz, Diabetes mellitus Typ I, Leberzirrhose, Mucoviszidose, Herzinfarkt, sonstige Behinderungen oder akute Erkrankungen).

Höhe der Beiträge:

Die Prämienhöhe wird, wie bei den bisherigen Pflegetagegeldtarifen, nach dem Alter bei Vertragsbeginn ermittelt. Je älter Sie bei bei Abschluss sind, desto höher sind die Beiträge.

Die Förderung wird direkt von den Versicherungsgesellschaften beim Staat eingezogen, Sie tragen nur Ihren Teil des Beitrags.

Mindestbeitrag:

Beim Pflege-Bahr besteht ein Mindestgesamtbeitrag (Beitrag + Förderung) von  monatlich 15 Euro, um die Förderung zu erhalten.

Bei Jugendlichen und Kindern sollte dieser Mindestbeitrag für die Förderung besonders beachtet werden!

Dynamik:

Die Versicherungsleistungen dürfen die zum Zeitpunkt des Vertragsabschlusses geltende Höhe der Leistungen nach dem Elften Buch Sozialgesetzbuch (SGB XI) nicht überschreiten. Eine Dynamisierung bis zur Höhe der allgemeinen Inflationsrate ist zulässig. In der Regel sind das alle drei Jahre fünf Prozent (Maximalhöhe

ist die durchschnittliche Inflationsrate). Zwischen dem 20. und dem 70. Lebensjahr wird das Pflegegeld und der Beitrag dynamisch erhöht. Im Leistungsfall stoppt die Dynamik für die Beiträge und das Pflegegeld.

 Leistungen  

Pflege-Bahr  

 

Stufe I

 

Stufe II

 

Stufe III

1-5 Jahr

—-

—-

—-

ab 6. Jahr

30 %

70 %

100 %

Leistung bei Demenz

10 %, wenn   keine Pflegestufe besteht

Wartezeit

5 Jahre   (entfällt bei Unfall)

Risikoprüfung

keine

 

 Leistungen 

Pflege-Bahr- Plus 

 

Stufe I

 

Stufe II

 

Stufe III

1-5 Jahr

60 %

140 %

200%

ab 6. Jahr

30 %

70 %

100 %

Leistung bei Demenz

10 %, wenn   keine Pflegestufe besteht

Wartezeit

keine, dafür Risikoprüfung

Risikoprüfung

            ja, dafür:       –    Beitragsbefreiung ab Stufe III

                                 –    Einmalzahlung     ab Stufe III

                                 –   Pflegeassistenz 

Sprechen Sie uns an.